LGBTQ+ und Suizidraten

Haben LGBTQ+-Personen eine überdurchschnittliche Suizidrate?
Ja, wahrscheinlich. Weil die Centers for Disease Control and Prevention (CDC) die sexuelle Orientierung von Menschen, die durch Suizid sterben, nicht erfassen, sind die Suizidraten der LGBTQ+-Gemeinschaft schwer zu bestimmen.[1]
LGBTQ+-Personen zeigen jedoch höhere Raten von Verhaltensweisen, die mit Suizid in Verbindung stehen – zum Beispiel Suizidversuche und Suizidgedanken.[2]
Was sind die Gründe dafür?
Es gibt wahrscheinlich viele Gründe. Ein Großteil der Forschung zu LGBT-Suizid konzentriert sich auf negative Umweltfaktoren wie soziale Stigmatisierung, familiäre Ablehnung und Diskriminierung als Faktoren, die zu einem höheren Suizidrisiko beitragen.[3] Sexuelle Minderheiten haben jedoch auch mit größerer Wahrscheinlichkeit Suizidrisikofaktoren wie Drogenmissbrauch,[4] sexuell übertragbare Krankheiten,[5] schwere psychische Erkrankungen,[6] und Obdachlosigkeit.[7]
Suizidalität von LGBQ-Schülern in Utah

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Trägt die Kirche zu einer höheren Suizidrate unter LGBTQ+-Menschen bei?
Möglicherweise. Die Daten dazu sind uneinheitlich.
Studien, die staatliche und allgemeine Bevölkerungsumfragen nutzen, legen nahe, dass sexuelle Minderheiten, die in Utah Mitglieder der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage sind, von besserer psychischer Gesundheit und deutlich geringerer Suizidalität berichten als Nichtmitglieder.[8][9]
Andere Online-Umfragestudien[10] legen nahe, dass sexuelle Minderheiten unter den Heiligen der Letzten Tage von schlechterer psychischer Gesundheit berichten als ihre nicht den Heiligen der Letzten Tage angehörenden Vergleichspersonen.[11]
Wieder andere Studien zeigen keinen Unterschied bei der psychischen Gesundheit oder Suizidalität.[12]
Hat Utah eine höhere Suizidrate bei LGBTQ+-Menschen als andere Bundesstaaten?
Das ist unbekannt. Es gibt keine Studie, die die Suizidraten von LGBTQ+-Personen in Utah mit denen in anderen Bundesstaaten vergleicht.
Hilft es, Selbsttötungen von Heiligen der Letzten Tage/LGBTQ+ zu besprechen, um Selbsttötungen zu verhindern?
Möglicherweise. Es ist wichtig, auf Risikofaktoren im Zusammenhang mit Suizid aufmerksam zu machen, um ihn zu verhindern und seine Folgen zu mindern.[13] Öffentliche Diskussionen über Suizid können jedoch negative Auswirkungen haben[14] und auch zu vermehrten Suizidgedanken und suizidalem Verhalten führen.[15]
Todesfälle durch Suizid werden meist von mehreren sich überschneidenden Ursachen beeinflusst, daher kann es schädlich sein, Suizid als Reaktion auf einen einzelnen Faktor darzustellen.[16]
- C. C.
“We need to reduce these suicide rates within our communities.” - Bella F.
“As a bisexual Latter Day Saint. I weep for and with my fellow LGBTQIA+ brothers, sisters, and siblings. I think it depends on how you view the current doctrine on the subject and what situation in life you are in.” - Mark
“If it is true that Latter-day Saint queer people have less suicidal ideation than their peers in other faiths or with no faith, then we need to do a better job of keeping them in the Church.” - Varden H.
“Internet convenience samples are not good data. And since publishing that suicide is common can lead to more suicide, we should be very careful. In statistics and surveys, sample selection matters. Internet surveys are biased and select only people who have a certain view.” - Juni
“I appreciate Mormonr. I think it is important to note that simply "being gay" is not a sin any more than "being straight." And I think we need to be more accepting and loving of our gay brothers and sisters.”



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